Der Schwerpunkt der Abteilung Goshin-Jitsu ist die realistische Selbstverteidigung.

Selbstverteidigung (SV) beginnt nicht beim Schulterwurf, Faust-schlag oder Frontkick.

Selbstbehauptung, Selbstwertgefühl, Selbstschutz, Selbstverteidigung (SV) - das Bestehen einer Notlage oder Ausnahmesituation von Situationsbeurteilung über Kommunikation und Konfliktbewältigung bis Notwehr.

Gewalt und Gewaltprävention, "Täter- und Opferrolle" - das alles hat nur am Rande mit Sport zu tun - trotz der ganzkörperlichen sportlichen Betätigung beim regelmäßigen Training.

Die Zeiten werden nicht sicherer. Aus verschiedenen Gründen nimmt die Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Nächsten ständig zu.

Die Hemmschwelle sinkt und die Gewaltbereitschaft steigt, soziale Probleme verschärfen die Situation noch weiter, nicht nur auf Schulhöfen.

In der realistischen SV geht es nicht um Kondition für viele Runden Wettkampf, sondern um die Bewältigung einer Situation, die meist nur wenige Sekunden akut ist.

 

Wenn man weiß, wie man sich verteidigen kann wird man selbstsicherer. Schon die Ausstrahlung von Selbstsicherheit kann der erste Schritt zur erfolgreichen Konfliktvermeidung oder Selbstverteidigung sein. Jedermann kann seine diesbezüglichen Fähigkeiten verbessern, egal ob jung oder alt, ob schwer oder leicht, ob Frau oder Mann, und egal ob bereits (Budo)Sportler oder nicht ...

 

Wie man sich dem Ernstfall stellen kann, zeigen wir Ihnen gerne - konsequent und effektiv.

 

Gegenstimme: "Aber ich brauche sowas nicht. Ich habe einen super Sportverein, der bietet auch zweimal im Jahr einen Kurs in Selbstverteidigung an."

Das ist mehr als nichts. So wie auch zweimal im Jahr eine Tanzschule zu besuchen mehr ist als nichts. Aber könnten Sie dadurch wirklich tanzen?

Tanzen ist Spaß, Notwehr im Ernstfall aber nicht.

Notwehr wird relevant, wenn man in Not ist. Nur regelmäßiges Training macht technisch sicher und selbstsicher.

Zusätzlich zu den regelmäßigen Trainings möglich:

SV-Kurse für Frauen, für Kinder, an Schulen, für Senioren, für Firmen- und Behördenmitarbeiter.

Auch in Ihren Räumlichkeiten und zu vereinbarten Zeiten, z. B. Rathaus, LRA, Betrieb, Schule, KiGa (Elternbeirat) usw.

 

Unser Team

Sensei Peter

  6. Dan Goshin-Jitsu/Ju-Jutsu, 3. Dan Jiu-Jitsu, 2. Dan Toyama-Ryu

  Shinkendo Ren-E/Chuden Renshi Kaku

 

Sensei Peter ist der Leiter und Cheftrainer des Katsujinken Dojo. Er ist verantwortlich für den Ablauf und trainiert Kinder und Erwachsene in der Stilrichtung realistische Selbstverteidigung Goshin-Jitsu.

 

Sensei Christian

  1. Dan Goshin-Jitsu

  Defense & Security Instructor (IHK)

  Kinder & Jugendtrainer (KIAB)

Sensei Christian ist Kinder- und Jugendtrainer für Goshin Jitsu

 

 

Senpai Nadine

1. Kyu goshin Jitsu

 

Kindertrainerin

Senpai Rudi

1. Kyu Goshin Jitsu

 

Kindertrainer


Trainingszeiten und Trainingsorte

 

Dienstag        17.00 Uhr bis 18.00 Uhr     Kindertraining                       Schulturnhalle Emmering

                        18.00 Uhr bis 19.30 Uhr     Erwachsenentraining           Schulturnhalle Emmering

 

Donnerstag   19.30 Uhr bis 21.30 Uhr     Erwachsenentraining            Fliegerhorst FFB

 

Samstag         13.30 Uhr bis 14.30 Uhr      Kindertraining                       Schulturnhalle Emmering

                        14:30 Uhr bis 16.30 Uhr      Erwachsenentraining           Schulturnhalle Emmering

                        (nach Vereinbarung)

 

 

Realistische Selbstverteidigung

Goshin:

Selbstschutz, Selbstverteidigung allgemein.

 

Jutsu/Jitsu:

Kunst, Kunstfertigkeit in der praktischen Ausführung, Technik.

 

Goshin-Jitsu:

Kunst der Selbstverteidigung.

Goshin-Jitsu beim Katsujinken Dojo:

Selbstverteidigung waffenlos und/oder bewaffnet, keine Einschränkungen durch Sportregeln.

Grundschule auf der Basis des Jiu-Jitsu (eines der ältesten überlieferten SV-Systeme Japans) und anderen überlieferten Budokünsten, um eine effektive Ausbildung auf hohem Niveau zu gewährleisten, unter Einbeziehung der aktuellen Umgebung und Situation. Vielseitige und freie Entfaltung im "Straßenkampf" bzw. allg. im Nahkampf einschließlich harter, extrem effektiver Anwendung von Schlag-, Tritt- und Stoßtechniken.

Jeder erreichbare Gegenstand kann zum Hilfsmittel bzw. zur Waffe werden.

Stand- und Bodenlage, Zweikampf und/oder auch gegen mehrere Gegner, Verteidigung gegen unbewaffnete (Toshunobu) und gegen bewaffente Gegner (Bukinobu).

 

Jiu-Jitsu, Ju-Jitsu:

Sanfte Kunst - "sanft" in der Anwendung als Grundprinzip "Kraft mit Kraft" anstelle von "Kraft gegen Kraft". Maximale Wirkung durch minimalen Aufwand - unter Ausnutzung von Energie und Kraft des Gegners unter dem Leitsatz: "Siegen durch nachgeben".

 

- Hebeltechniken - Gelenkverdreh- und Ausrenktechniken (Kansetsu-Wasa)

- Würge- u. Strangulationstechniken (Shime-Wasa) u. Verteidigung dagegen

- Halte- u. Festlegetechniken, Transportgriffe (Torae-Wasa, Osae-Wasa) und Befreiung 

  daraus.

- Nervendruck, Nervenpressen in der Selbstverteidigung (Yawara, Yaware)

- Würfe (Nage-Wasa)

- Schlag- u. Stoßtechniken / Hand- u. Fußtechniken (Atemi-Wasa)

 

Goshin-Jitsu beinhaltet bereits die Anwendung von Hilfsmitteln zur Selbstverteidigung (bzw. Waffen, wenn auch je nach Situation z. T. behelfsmäßig), Hilfsmittel/Waffen betreffend können wir speziell unterscheiden:

 

Hanbo-Jitsu:

Stocktechniken mit dem kurzen Stock (ca. 80-90 cm) - mit dem "halben" Stock (han = halb, Bo = Stock). Schlag- u. Stoßtechniken, aber auch Würge-, Hebel-, Halte-, Festlegetechniken, Transportgriffe usw. mit Stockunterstützung. Ersatzweise mit z.B. Regenschirm, Wander-, Teleskop- u. Spazierstock, daher äußerst vielseitig und wirksam zur Unterstützung in der Selbstverteidigung.

 

Bo-Jutsu:

Langstock, je nach Ryu/Schule ca. 182 cm oder auch darüber. Gehört zu den klassischen Kobudo-Waffen (Okinawa). Hierbei handelt es sich um den Rokushakubo (sechs Fuß). Weitere Ausführungen: Längen zwischen vier Fuß (Yonshakubo) und neun Fuß (Kushakubo). Die Stockarten unter den Bezeichnungen Tanbo (50cm), Hanbo (90cm), Jo (125cm) und Hashakubo (240cm) zählen eher zu den japanischen Ausführungen.

 

Kobudo:

Vielfältige Waffentechniken mit traditionellen Wurzeln (Okinawa), neben dem Stock und in Richtung Selbstverteidigung in unserem Dojo mit den Schwerpunkten KUBOTAN (bzw. Palmstick - kürzester Stock als Faustwaffe, ggf. Kugelschreiber) und TONFA, hier jedoch nicht klassisch (z. B. mit 2 Tonfa beidhändig gegen Schwert oder Langstock), sondern als moderner und vielseitig einsetzbarer "Polizei"- bzw. Security-Schlagstock.

 

Hojo-Jitsu:

Kampf mit Seil und Fesseltechnik. Seil bzw. Gürtel, Band, Textilien von Tischdecke über Handtuch und Schal bis zum Schuhband können die Selbstverteidigung effektiver machen, die Fesseltechnik unterstützt Halte- und Festlegetechniken sowie Transportgriffe. Auch wertvolles Wissen, um sich ggf. aus Fesselungen möglichst zu befreien, bzw. diese im Ansatz zu erkennen und die Anwendung an sich selber zu vermeiden.

 

Kobudo und Hojo-Jitsu sind im Katsujinken-Dojo keine mit Graduierungen vertretenen Stilrichungen, jedoch stammen einige Grundlagen der praktischen Selbstverteidigung aus diesen Bereichen. Ob es der Kugelschreiber als behelfsmäßige Faustwaffe ist, ein erreichbarer Gegenstand als Stockersatz oder Schal/Gürtel/Jacke als Hilfsmittel in der aktuellen SV-Situation.

 

 

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